Fischereiverein Lauffen

 

Über lange Jahre hinweg gibt es an unserer Schule Natur- und Waldtage, die regelmäßig von verschiedenen Klassenstufen durchgeführt werden.

Seit 2004 hat unser Förderverein das Fischerheim im Lauffener Seeloch angemietet, so dass Kinder und Jugendliche dort bei jeder Wetterlage naturkundliche Erfahrungen sammeln können. Das Fischerheim liegt inmitten von Wiesen und Feldern mit Blick auf die Weinberge. Es grenzt an ein Naturschutzgebiet mit Wald und Feuchtgebieten. Hinter dem Gebäude befinden sich zwei Seen, das Seeloch und der alte Seegraben (früheres Neckarbett) – ein idealer Ort unsere heimische Natur hautnah zu erfahren. Der Spaziergang dort hin fordert unsere Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße – angewandte Bewegungsförderung sowie Ausdauertraining nicht im Schulhaus, sondern in der Natur.

 




Bilder aus dem Kaywald

 

Einen Erfolgsschlager stellen unsere Waldtage im Kaywald dar, die regelmäßig jedes Jahr mehrere Wochen unsere Sportlehrerin, im „Nebenberuf“ Jägerin, Frau Brigitte Förnsler veranstaltet. Ihrem Elan und ihrem Wissen haben wir es zu verdanken, dass alle Schüler, unabhängig von ihrer Behinderungsart an diesem Ereignis teilnehmen können. Dabei finden noch intensive Kooperationen mit der Hölderlin-Grundschule statt, d.h. alle Klassen nehmen zusammen mit unseren Kindern am Waldprojekt teil und das bei jeder Wetterlage. Frau Förnsler renovierte mit unseren Schülern einen Bauwagen, der nun im Kaywald als Unterstand zur Verfügung steht. Es gibt mittlerweile ein Waldklassenzimmer, verschiedene Tippis und Holzgestalten, einen Barfußpfad, ein Waldxylophon u.v.m. – all das regt zum Lernen und Spaß haben an.

Diese Begegnung mit der Natur braucht der Mensch in jeder Altersstufe, in ganz besonderem Maße aber das Kind, bei dem das Naturerlebnis zu einem Faktor des Wohlbefindens bzw. der Gesundheit wird. Menschen teilhaben lassen an der Wunderwelt des Waldes, ihnen die Schönheit und Gaben der Natur vor Augen zu führen, kann bei ihnen Staunen, Ehrfurcht und Dankbarkeit erzeugen.

Dem Erfolg der Waldpädagogik liegt die Einsicht zugrunde, dass es nicht die Menge des vermittelten Wissens ist, an die sich die Waldbesucher hinterher erinnern, sondern dass vor allem selbst erlebte, erfühlte Erfahrungen im Erlebniswald haften bleiben.

Darüber hinaus sind diese Waldtage für die Entwicklung aller Sinne ein nachhaltiges, für alle Kinder und Jugendliche bedeutsames Angebot: Unebenheiten wahrnehmen, rutschige Oberflächen, das Spiel von Licht und Schatten, das Kennen lernen von Flora und Fauna, Geräusche des Waldes und der Tiere - dies alles sind elementare Lerninhalte, die zur Schulung des Gleichgewichts, des Tast- und Geruch-, Hörsinnes u.v.m. beitragen und in der heutigen Zeit von Gameboy, Computer, I-Pod u.ä. an Bedeutung gewinnen. Wahrnehmen, Bewegen, Erleben sind nicht voneinander zu trennen und dienen nachweislich als Dynamo der geistigen Entwicklung.

So gibt sehr viele gute „Beweg-Gründe“ dafür, dass wir diese Natur- und Waldtage in unser Schulkonzept aufgenommen haben und konsequent durchführen.

 

 


Sommerferien

 

Die Sommerferien gehen vom 31. Juli bis 12. September.

 

Erster Schultag ist Montag, 15. September.

 

Erster Schultag Erstklässler: 19. September.